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Elektronische und gescannte Unterschrift: Welche Unterschiede gibt es? [+ Grafik]

Abbildung von elektronischer Unterschrift vs. gescannter Unterschrift
Simon Locher

Simon Locher

Business Developer

Illustration: Gawon Lee

Sie wollen Ihren Workflow bezüglich der Unterzeichnung von Verwaltungs- oder Vertriebsakten beschleunigen? Dann wird Ihnen diese Frage natürlich unter den Fingernägeln brennen!

  • Was unterscheidet die elektronische Signatur von einer gescannten Unterschrift?
  • Wie sieht es mit der Rechtsgültigkeit aus?
  • Welche Option sollten Sie abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse wählen? 

Wir werden Ihnen heute Klarheit zu diesem Thema verschaffen!

💝 Als kleinen Bonus bieten wir Ihnen eine Grafik, die die wichtigsten Punkte zusammenfasst.

Die digitale Signatur 🔝

Bei der digitalen Signatur handelt es sich um ein technisches und juristisches Verfahren, dass es Personen ermöglicht, ihre Zustimmung und Annahme von digitalen Dokumenten zum Ausdruck zu bringen.

Kontext

Die elektronische Signatur ist rechtlich bindend: Sie wird durch die europäische eIDAS-Verordnung geregelt und ist im deutschen Recht durch das Vertrauensdienstegesetz umgesetzt. 

Mit anderen Worten bedeutet dies, dass eine Unterschrift in elektronischer Form bei Streitfällen Geltung besitzt, da sie die folgenden Punkte ermöglicht:

  • Identifizierung oder Authentifizierung des Unterzeichners
  • Erstellung eines Beweises über eine vom Unterzeichner erhaltene Zustimmung
  • Gewährleistung von geeigneten Bedingungen für die Wahrung der Integrität des Dokuments und der Unterschrift.

Welche Sicherheitsstufen gibt es?

Das vorgenannte EU-Gesetz definiert drei Stufen von Unterschriften:

✒ die einfache elektronische Unterschrift
✒ die fortgeschrittene elektronische Unterschrift
✒ die qualifizierte elektronische Unterschrift

Sie unterscheiden sich durch ihr jeweiliges Sicherheitsniveau und die „weniger strengen“ Validierungsschritte in Bezug auf die Identität des Unterzeichners im ersten Fall. 

Hinweis: Die sogenannte einfache elektronische Unterschrift ist oftmals die am häufigsten verwendete Signatur. Sie bietet ein ausreichendes Sicherheitsniveau, um einen Großteil von Dokumenten unterzeichnen zu können.

Je nach Sicherheitsansprüchen und Verwendungszweck legt der Nutzer das für ihn passendste Niveau fest.

WENN WIR SCHON ÜBER SICHERHEIT SPRECHEN – WIE FUNKTIONIERT DAS GANZE GENAU?

Bei der elektronischen Signatur kommt ein kryptografisches Verfahren mit einem öffentlichen Schlüssel zum Einsatz, bei dem die unterzeichneten Daten mit einem digitalen Zertifikat verbunden werden. 

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➡ Sie wollen noch mehr zum Thema erfahren?

Bitte lesen Sie sich unseren Artikel zu den drei Stufen der E-Signatur durch.

Bei Fragen in Bezug auf Ihr Unternehmen und Ihre Verwendungszwecke der elektronischen Signatur berät Sie das Team von Yousign gern ‍🙋‍♀️

Kontaktieren Sie einfach einen unserer Experten!

Die gescannte Unterschrift 🖨

Merkmale

Wie es der Name schon verrät, handelt es sich hierbei um die digitale Abbildung einer handschriftlichen Signatur

Die gescannte Unterschrift wird durch ein Digitalisierungsverfahren (oder Scan) eines zuvor handschriftlich unterzeichneten Papierdokuments, das in ein digitales Format umgewandelt wurde (.jpg, .doc, .pdf etc.), erhalten.

🚨 Aus mehreren Gründen ist eine gescannte handschriftliche Unterschrift nicht rechtsgültig:

  • Der Unterzeichner kann nicht identifiziert werden
  • Die Einwilligung in die Pflichten, die sich aus dem Dokument ergeben, kann nicht nachgewiesen werden

Wie sicher ist die gescannte Unterschrift?

Im Hinblick auf die Sicherheit bedeutet dies, dass sie leicht gefälscht werden kann.

Stellen Sie sich nur vor, dass Ihre gescannte Unterschrift, die Sie auf einem Vertrag angebracht haben, ja von jeder Person, die diesen Vertrag erhält, digital repliziert werden kann (#SnippingTool). Dass dies nicht rechtens ist, leuchtet ein. Ergo: können eingescannte Unterschriften auch keine Beweiskraft vor Gericht haben, da es sich immer nur um eine Kopie handelt.

Wenn kein Nachweis vorliegt, wird eine gescannte Signatur als Kopie angesehen, und nicht als authentische Unterschrift! Deshalb ist sie insbesondere für Vertragsprozesse in Unternehmen nicht rechtsgültig.

Zur Erinnerung!

Für den Erhalt von Rechtsgarantien und ein gutes Sicherheitsniveau ist die digitale Signatur die einzige gültige Unterschrift.

Wie versprochen sehen Sie nachfolgend nun eine Übersicht mit den wichtigsten Unterschieden zwischen diesen beiden Arten von Unterschriften ⬇

  • Elektronische und gescannte Unterschrift grafik

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